tupfen


tupfen
abtupfen

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tup|fen ['tʊpf̮n̩] <tr.; hat:
unter einer leichten Berührung auftragen oder entfernen:
Salbe auf eine Wunde tupfen; jmdm., sich den Schweiß von der Stirn tupfen.

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tụp|fen 〈V. tr.; hat
1. mit Tupfen versehen
2. mehrmals rasch u. leicht berühren
3. etwas auf etwas \tupfen etwas durch mehrmaliges rasches Berühren auf etwas bringen
● sich mit dem Taschentuch das Gesicht \tupfen; ein Heilmittel auf eine Wunde \tupfen; getupftes Kleid [<ahd. tupfan „eintauchen“; zu idg. *(s)teu- „stoßen, schlagen“]

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tụp|fen <sw. V.; hat:
1. [mhd. nicht belegt, ahd. tupfan, zu tief u. eigtl. = tief machen, eintauchen]
a) leicht an, auf etw. stoßen, 1tippen (1):
jmdm. auf die Schulter t.;
b) tupfend (1 a) berühren:
er tupfte sich den Mund mit der Serviette, die Stirn mit einem Taschentuch;
c) (etw.) tupfend (1 a) entfernen od. aufbringen:
sich [mit einem Tuch] den Schweiß von der Stirn t.
2. [zu Tupf] mit Tupfen versehen:
einen Stoff t.;
<meist im 2. Part.:> ein [blau] getupftes Kleid.

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Tụp|fen, der; -s, - [urspr. Pl. von ↑Tupf]: kleiner farbiger, punktähnlicher Fleck; Punkt: ein weißes Kleid mit roten T.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Tupfen — Tupfen, mit einem Tupfballen, meist aus Leinwand od. Leder, eine Flüssigkeit von einer Ebene durch allmäliges Stoßen entfernen …   Pierer's Universal-Lexikon

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  • tupfen — V. (Oberstufe) jmdn. oder etw. mit der Fingerspitze leicht berühren Synonym: tippen Beispiel: Bei der Zeremonie wurde der Ritter mit einem Schwert auf die Schulter getupft …   Extremes Deutsch

  • tupfen — tụp·fen; tupfte, hat getupft; [Vt] 1 etwas auf etwas (Akk) tupfen meist eine Flüssigkeit auf eine Stelle bringen, indem man diese mehrmals leicht berührt: Jod auf die Wunde tupfen 2 (jemandem / sich) etwas von etwas tupfen etwas von einer Stelle …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

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